Kommt einfach vorbei!
Was wäre der Sommeranfang ohne die Fête de la Musique – dieses bunte, fröhliche Musizieren in Parks, am Wasser, an Straßenecken oder bei uns im Foyer?
Umsonst und draußen oder drinnen ist die Idee, Solokünstler*innen oder Bands entdecken – Lebensfreude ist das Prinzip, die Lust auf Sommer. Flanieren, Stehenbleiben, Mitswingen, Weitergehen.
Das Cafe Theater Schalotte ist wieder mit dabei. Fünf Formationen treten dieses Jahr auf unserer kleinen Foyer-Bühne auf.
Unser Fest eröffnet Hieke Hoffman, um 16 Uhr.
Foto: scotti@berlin.de
Hieke Hoffmann erzählt Geschichten aus ihrem spannenden Leben, ihrem Weg aus dem hessischen Frankfurt nach Berlin, den Anfängen mit ihrer Frauenband und sie macht sich stark für Demokratie und Toleranz. Mit ihren Liedern auf Deutsch und Englisch erzählt sie Persönliches wie Politisches und ruft Euch zu: Immer weiter, immer weiter!
Dicht gefolgt von Moritz von Eschersheim, um 17 Uhr
Foto: Mai Nguyen
Moritz von Eschersheim ist Musiker, Vater, Aktivist. Als Einzelkämpfer mit Gitarre spielt er melancholische Lieder. Seine textlastige Musik handelt von der Einsamkeit vernachlässigter Kinder, dem Verzweifeln am Familienalltag und von Revolution und Klimakrise – “Lieder für ein besseres Klima, sei es in der Politik oder im Kinderzimmer" (Der Tagesspiegel).
Er wurde mit dem Sonderpreis für das beste politische Lied beim renommierten Peter-Rohland-Singewettstreit 2024 ausgezeichnet. Mit "Flausen im Kopf & Flusen im Bauchnabel" erschien letztes Jahr sein erstes Album als Liedermacher.
Danach kommt Das Provisorium, um 18 Uhr
Foto: Martin Leipertz
Das Provisorium spielt eigene deutschsprachige Songs: mal leise, mal laut, immer mit Freude. Mit wechselnden Instrumenten und einer Vorliebe für rockige Klänge nennen sie ihren Stil augenzwinkernd Liedermaching. Musik, die erzählt, bewegt und manchmal überrascht. Abgestimmt auf die räumlichen Gegebenheiten bleiben Schlagzeug und E-Gitarren im Proberaum und das Cajón wechselt hin und wieder zwischen den Musikern. Auch das Instrument des Jahres, das Akkordeon, darf in dieser Besetzung natürlich nicht fehlen.
Besetzung: Florian Amon (Klavier, Gesang, Bass, Akkordeon), Dennis Grabowsky (Cajón, Klavier, Gesang), Martin Leipertz (Gitarre, Bass, Ukulele), Benedikt Viertelhaus (Gitarre, Bass, Cajón, Gesang).
Und die Band Komakasino, um 19 Uhr
Foto: Komakasino
Komakasino ist seit 2019 in Neuköllner Kellern zuhause, wo die Band an ihrer ganz eigenen Mischung aus Kraut, Synthpop, Alternative und Wave schraubt. Öfter schielt die Kapelle in Richtung musikalischer Vorbilder wie The Cure, Pixies oder die Talking Heads.
Die Refrains weitgehend abgeschafft, wird der Pop jedoch nicht gemieden, sondern ein wenig sperrig eingehegt. Die mal fließenden, mal strubbeligen Sounds der verschiedenen Tasteninstrumente verlaufen mit der wave-typischen Stromgitarre, melodiösen Basslinien und treibendem Schlagwerk zur erstaunlich tanzbaren Klangoptik der Band. In den deutschsprachigen Texten wird das innere Komakasino, in dem bis zur Bewusstlosigkeit gespielt und gezecht, geliebt und gehofft wird, in interstellare Weiten hinausgesungen, von wo es niedersinkt bis unter den Asphalt, Ausfahrt gestern.
Den Abend beenden wir sind līlā, um 20 Uhr
Foto: dasGoldkind
Zwei Perspektiven, ein gemeinsamer Raum:
Das queere Indie-Deutschpop-Duo „wir sind līlā“ aus Berlin versteht Musik nicht als schnell konsumierbares Produkt, sondern als Ort der Begegnung – zwischen Intimität, Tiefe und frischer Pop-Energie. Ihr Sound ist warm, organisch und ehrlich; moderne, synthetische Melodien verbinden sich mit akustischen Elementen und einem markanten zweistimmigen Voicing.
Mit ihren ersten Releases im Jahr 2026 bahnen sich „wir sind līlā“ ihren Weg in die professionelle Musikbranche – nicht laut, aber unüberhörbar.
Auch die kommenden Events zeigen deutlich ihre Entwicklungsrichtung: Neben der Veröffentlichung ihres ersten Albums im Herbst 2026 tourt das Duo bereits im Sommer durch Nord- und Süddeutschland, Dänemark, Schweden und die Schweiz.
Reservierungen gibt es nicht. Kommt einfach vorbei!